Informationen und Kriterien

Unser Harsefelder Herbstzauber ist einmalig in der Region. Das mag daran liegen, dass wir bestimmte Kriterien bei der Auswahl der Aussteller zugrunde legen und so ein Sortiment anbieten können, das es in dieser Form sonst nicht gibt.

Unser Hauptziel ist: „Nachhaltigkeit leben“ im Sinne der Agenda21. Das bedeutet, dass wir überwiegend Stände mit Produkten nehmen, die ökologisch, fair oder regional produziert werden. Vorzug haben kleine Manufakturen, Kunsthandwerker, Selbstproduzierer und/oder Menschen, die von Märkten leben müssen.

Das auf dem Markt angebotene Essen und die meisten Getränke sind in der Regel Bio oder regional produziert worden. Fleischerei Friemann aus Harsefeld verkauft zum Beispiel Wild-Bratwurst, der Bio-Imbiss Knickrehm aus Hamburg dagegen hat Bio-Pommes und Bio-Wurst im Angebot, John’s Bio-Bistro macht göttliche Flammkuchen aus Bio-Zutaten. Der Harsefelder LandFrauenverein kommt mit  Kartoffeln aus der Nachbarschaft Frankenmoor, die Deinster Mühle mit eigenen Forellen und Das Goldmädchen kommt nicht nur aus Ahrenswohlde bei uns um die Ecke, sondern backt leckeren Apfelpfannkuchen mit Zutaten, die allesamt Bio sind.

Das macht den Markt so besonders: Wir haben überwiegend Produkte, die nicht alltäglich sind und die man nicht überall kaufen kann.

  • Von jedem Sortiment wenige Anbieter. Nachrücken kann nur, wenn jemand mit demselben oder ähnlichen Sortiment absagt.
  • Kunsthandwerker/Handwerker, die ihre Ware entweder selbst herstellen oder unter „fairen“ Bedingungen im Ausland produzieren lassen wie z.B. Alpakamode aus Südamerika. Einige wenige Stände sind Weiterverkäufer, der Bestand soll aber ausgedünnt werden. Wir möchten keine oder nur sehr wenige „Hobbykünstler“.
  • Wir haben Pflanzenanbieter mit verschiedenen Sortimenten, die vorrangig aus der eigenen Baumschule stammen.
  • Selbstgebackene Kuchen, Flammkuchen, selbst hergestellte Bratwurst … keine Massenware. Wir haben keine „Fressmeile“, sondern ausgesuchte Essensstände, die auch Getränke anbieten.
  • Fast alle Stände sind langjährige Partner oder wurden von uns persönlich auf anderen Märkten angesprochen.

Unser Bewerbungsverfahren:

Wir haben nur Platz für 120 Stände. Mehr möchten wir nicht. Das hat zum einen logistische Gründe (Verkehrssituation im Park während des Auf- und Abbaus), zum anderen wiederholt sich das Sortiment irgendwann zu oft und die Stände stehen noch mehr in Konkurrenz zueinander. Und mal ehrlich: Welcher Besucher schafft es, sich über 120 Stände anzugucken?

Wir laden grundsätzlich die meisten Aussteller vom Vorjahr wieder ein. Ab und zu auch neue Aussteller, wenn wir zum Beispiel eine neue Ausrichtung des Marktes vorantreiben. Im letzten Jahr haben wir vermehrt Manufakturen mit kulinarischen Köstlichkeiten dabei gehabt: Nuss- und Mandel-Aufstriche, Heideblütendelikatessen, Honig, Chutneys oder Kaffee- und Teespezialitäten.

Wenn ein langjähriger Marktbeschicker mit einem bestimmten Sortiment aufhört, kann ein Neuer mit diesem Sortiment nachrücken. Beispiel: Ein Pflanzenhändler kann nur nachrücken, wenn ein anderer Pflanzenhändler aufhört, eine Filzerin, wenn eine andere aufhört, Gartendeko ersetzt Gartendeko usw.

Wir behalten uns das Recht vor, Stände nicht wieder einzuladen, wenn sie nicht ansprechend waren oder wir andere Schwerpunkte setzen oder den Platz für Kinderspiele o.ä. benötigen.

Entwicklungsgeschichte Herbstzauber und Entwicklung der Kriterien

Der Harsefelder Herbstzaubermarkt ist im Jahr 2000 als Stauden- und Ökomarkt mit 20, später 50 Ständen entstanden. Initiiert vom Leitbereich Tourismus, Rosi Poppe, und dem Leitbereich Natur & Umwelt, Marion Christes.

Heute gibt es 120 Stände. Weiteres Wachstum nicht möglich und nicht gewünscht wegen der vielen ungünstigen Stellflächen (historisches Pflaster, feuchte Rasenflächen), zu große gegenseitige Konkurrenz, „Verkehrsprobleme“ beim Abbau (Stau und gegenseitige Behinderung).

Es handelt sich um eine Veranstaltung, die sich abhebt vom Mainstream und von anderen Harsefelder Veranstaltungen und soll eine andere Zielgruppe als z.B. Jahrmarkt ansprechen.

120 Aussteller, davon ca. 110 fester Ausstellerstamm, 12 – 15 Ständer kommen dabei  aus der Samtgemeinde.

Harsefelder Unternehmen sind bis 2010 regelmäßig für die Teilnahme angefragt worden. Es bestand jedoch lange wenig Interesse, sich an einem Sonntag auf einen Markt zu stellen. Inzwischen haben wir unser Profil geschärft, den aktuellen Strömungen angepasst und eine Kriterienliste erarbeitet. Wir haben bei 120 Standplätzen auf verschiedenstem Untergrund nicht die Möglichkeit, weitere Verkaufswagen aufzunehmen, auch möchten wir keine „Getränkewagen“.

Essen und Getränke sind in der Regel Bio oder regional produziert (Friemann kommt z.B. mit Wild-Bratwurst, die Landfrauen mit Kartoffeln aus Frankenmoor, Deinster Mühle mit eigenen Forellen). Wenn ein langjähriger Marktbeschicker mit einem bestimmten Sortiment aufhört, kann ein Neuer mit diesem Sortiment nachrücken. Beispiel: Ein Pflanzenhändler kann nur nachrücken, wenn ein anderer Pflanzenhändler aufhört, eine Filzerin, wenn eine andere aufhört usw.

Wir behalten uns das Recht vor, Stände nicht wieder einzuladen, wenn sie nicht ansprechend waren oder wir andere Schwerpunkte setzen oder den Platz für Kinderspiele o.ä. benötigen.

Ziel:

„Nachhaltigkeit leben“ im Sinne der Agenda21, d.h. wir nehmen überwiegend Stände mit Produkten, die ökologisch, fair oder regional produziert werden. Vorzug haben kleine Manufakturen, Kunsthandwerker, Selbstproduzierer und/oder Menschen, die von Märkten leben müssen.

Das macht den Markt so besonders:

  • Wir haben überwiegend Produkte, die nicht alltäglich sind und die man nicht überall kaufen kann.
  • Von jedem Sortiment wenige Anbieter. Nachrücken kann nur, wenn jemand mit demselben oder ähnlichen Sortiment absagt.
  • Kunsthandwerker/Handwerker, die ihre Ware selbst herstellen oder fair produzieren lassen wie z.B. Alpakamode aus Südamerika. Einige wenige Stände sind Weiterverkäufer, der Bestand soll aber ausgedünnt werden. Keine oder sehr wenige „Hobbykünstler“.
  • Pflanzenanbieter, verschiedene Sortimente, vorrangig aus eigener Baumschule.
  • Selbstgebackene Kuchen, Flammkuchen, selbst hergestellte Bratwurst … keine Massenware.
  • Fast alle Stände sind langjährige Partner oder wurden von uns persönlich auf anderen Märkten angesprochen.
  • Keine „Fressmeile“, ausgesuchte Essensstände, die auch Getränke anbieten, keine Bierbuden.